Wieder Zittern bei der Niederschlesischen Verkehrsgesellschaft (NVG) in Görlitz

Die Transdev-Tochter, früher kreiseigen, konnte nach dem Verlust der Ausschreibung an RBO Bautzen zunächst weitermachen, wenn auch in halbierter Größe. Nun wurden vorsorglich alle 30 Mitarbeiter gekündigt.

Die Transdev-Tochter, früher kreiseigen, konnte nach dem Verlust der Ausschreibung an RBO Bautzen zunächst weitermachen, wenn auch in halbierter Größe. Nun wurden vorsorglich alle 30 Mitarbeiter gekündigt.

Denn mit der Rhenus-Veniro-Tochter RBO wird noch über eine Verlängerung des 2017 endenden Subunternehmer-Vertrages verhandelt. Diese Phase der Unsicherheit nutzen andere Unternehmen für ihre Personalakquise.

Hans-Jürgen Hennig stellt den gekündigten NVG’lern einen Wechsel zu Regiobus Potsdam bzw. zur Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB) in Aussicht. „Wir … erkennen Betriebszeiten anderer Unternehmen an, zahlen Tarif … und haben einen Verkehrsvertrag bis 2026“, schreib er laut „Sächsischer Zeitung“ nach Görlitz.

Verdi und der NVG-Betriebsrat gehen auch bei Verlängerung des Subunternehmer-Vertrages perspektivisch von einem Ende der Transdev-Filiale aus. Denn der zu alten Konditionen zahlenden NVG ist es wegen vieler Leerkilometer in den Subunternehmer-Umläufen „nicht möglich, schwarze Zahlen zu schreiben“, wie NVG-Chef Frank Müller sagte. Bislang sorge der Gelegenheitsverkehr für den Ausgleich.

Außerdem führt Transdev derzeit neben der NVG auch die Verkehrsgesellschaft Görlitz (VGG). Die aber wird ab 2018 rekommunalisiert. (msa/NaNa Brief)

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