Verbünde starten Open-Data-Plattform
Die Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV), die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV), die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB), die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und die Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH
In Kürze folgt auch die Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV). Ziel der Initiative "OpenData und OpenService-Plattform im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)" ist es, Transparenz zu schaffen und neue Ideen zu generieren, durch die die Mobilität verbessert wird. Um die Daten von Verbünden und Verkehrsunternehmen besser zu vernetzen und sie einheitlich nutzbar zu machen, haben die Partner die Plattform, die unter www.opendata-oepnv.de zu erreichen ist, ins Leben gerufen. Sie soll den ÖPNV im Interesse der Fahrgäste stärken.
Das Portal richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Organisationen, Unternehmen oder Partner aus Forschung und Entwicklung, die die Daten in ihren Anwendungen weiterverarbeiten möchten. Den externen Partnern soll so Raum für innovative Nahverkehrslösungen geboten werden. Zudem sollen sie über die OpenServices auf die Schnittstellen zu den Fahrgastinformationssystemen der Verbünde zugreifen können.
"Die Fahrgäste wollen alle Informationen aus einer Hand – egal, wo sie gerade unterwegs sind", sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. "Mit der OpenData und OpenService-Plattform schaffen wir verbundübergreifend die technischen Voraussetzungen dafür." Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin, freut sich darüber, "dass das Thema Open Data im ÖPNV Sektor weiter an Fahrt aufnimmt". (mab/NaNa)