VAG Freiburg legt Bilanz für 2025 vor

Die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) hat das Jahr 2025 erneut besser abgeschlossen als geplant.

Das Defizit lag mit 31,24 Mio Euro etwa 2,5 Mio Euro höher als im Vorjahr, jedoch 8,2 Mio Euro unter dem Planwert. Die Gesamterträge stiegen von 84,43 auf 92,92 Mio Euro. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung waren höhere Umsatzerlöse, insbesondere durch die positive Entwicklung des Deutschlandtickets, sowie Erträge aus der Endabrechnung des Corona-Rettungsschirms für die Jahre 2021 und 2022.

Die VAG verantwortet als Dienstleisterin für den Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) den Vertrieb der Abos im Verbundgebiet. Inzwischen ist das Deutschlandticket der dominierende Fahrschein und hat der Regiokarte den Rang abgelaufen. Auch der Absatz an Einzel-, Tages- oder Mehrfahrtenkarten ist mit dem Wachstum des D-Tickets rückläufig. Seit seiner Einführung im Mai 2023 hat sich die Zahl der Abonnements im RVF-Gebiet nahezu verdoppelt. Bis Ende 2025 stieg die Zahl der D-Tickets auf mehr als 118.000.

Die Fahrleistung der VAG im Linienbetrieb stieg in den vergangenen zehn Jahren um mehr als zwölf Prozent – von 7,4 Mio km im Jahr 2015 auf 8,3 Mio km im Jahr 2025. (mab)

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