„sprinti“ wird elektrisch

Üstra-Vorstandsvorsitzende Elke-Maria van Zadel betont, dass beim „sprinti“ nun Nahverkehr, Klimaschutz und Industrie vor Ort ineinandergreifen. Foto: Achim Uhlenhut
Regionalelektrisch. Nun wird der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge in der Via-Flotte erhöht: Nach und nach kommen 20 Elektrovans vom Typ ID.Buzz und 40 etwas größere eCaravelle von Volkswagen zum Einsatz. Damit fahren 60 von 130 „sprinti“-Fahrzeugen elektrisch, die E-Quote nähert sich 50 Prozent. Da die ID.Buzz in Hannover gebaut werden, wird „sprinti“ zudem nicht nur elektrischer, sondern auch regionaler: Die alle Kosten deckende Region Hannover hätte gern auch auf den ebenfalls aus Hannover kommenden VW T7 Multivan gesetzt, doch ist dieser, anders als der bei Ford in der Türkei gefertigte Transporter/Caravelle, noch nicht vollelektrisch zu haben.
Da die Fahrzeuggrößen und auch die Mitnahmekapazitäten für Rollstühle in der „sprinti“-Flotte stark unterschiedlich sind, wird dies beim Fahrzeugeinsatz je nach Fahrtwunsch entsprechend berücksichtigt. Zum Nachladen werden öffentliche wie auch von Via betriebene Ladepunkte genutzt. Nur in der flächengrößten Regionskommune Neustadt am Rübenberge – ihr eher dünn besiedeltes Areal mit 42 Ortsteilen und Siedlungen ist größer als jenes der Stadt München – bleibt es vorerst ausschließlich bei Dieselfahrzeugen. Bei der nächsten „sprinti“-Ausschreibung der Bedarfsverkehre ab 2028 wird E-Mobilität entsprechend berücksichtigt. VW Nutzfahrzeuge wird bis dahin nach Worten des VW-Nutzfahrzeuge-Vorstandsvorsitzenden Stefan Malecha vollautonome, elektrische Serien- Shuttlefahrzeuge einsatzbereit haben. (ht)