Regionalverkehre als Mobilitätsgarant

Mit Blick auf steigende Kraftstoffpreise und damit verbundene finanzielle Belastungen vieler Menschen, erwarten die SPNV-Aufgabenträger kurz- und mittelfristig eine steigende Nachfrage im öffentlichen Personenverkehr.

Das Deutschlandticket sei zudem ein attraktives Tarifangebot, das den Umstieg auf Bahn und Bus erleichtert. Um dieser Fahrgastzunahme gerecht zu werden, müssten die Aufgabenträger das bestehende Verkehrsangebot sichern sowie es perspektivisch verdichten und ausbauen. Bestehende und zusätzliche Leistungen seien aber zu finanzieren. Der Bundesverband SchienenNahverkehr (BSN) fordert den Bund daher dazu auf, die Nah- und Regionalverkehre zu priorisieren und auskömmlich zu finanzieren.

So sei etwa am Deutschlandticket festzuhalten. Dieses biete einen kostengünstigen Tarif für ein nachhaltiges und gut ausgebautes Mobilitätsangebot. Es habe zugleich höherpreisige Tarife verdrängt. Der damit entstandene Einnahmeausfall müsse jedes Jahr kompensiert werden. Die von Bund und Ländern erzielte Einigung zur gemeinsamen Finanzierung des D-Tickets bis 2030 sei ein Meilenstein, an dem festgehalten werden müsse.

Derweil könne die dreiprozentige Dynamisierung der Regionalisierungsmittel mit den steigenden Energie- und Personalkosten nicht mithalten. Sie müssen laut BSN dringend angehoben werden, damit das bestehende Angebot aufrechterhalten und ausgebaut werden kann.

Der Verband weist schließlich darauf hin, dass das Aus der SPNV-Trassenpreisbremse drohe, den SPNV finanziell zu überlasten. Wenn Verkehre nicht abbestellt werden sollen, sondern vor dem Hintergrund der Ölpreisentwicklungen Angebote sogar verdichtet werden müssten, müsse der Bund einen Ausgleich für die Steigerungen beim SPNV realisieren sowie „zügig wirtschaftlich tragfähige und rechtssichere Lösungen für die Entgeltregulierung der Bahntrassen entwickeln“.

Die Branche sei bereit, ihren Beitrag zu leisten, der Bund müsse die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. (mab)

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