NITAG will Nahverkehr vereinfachen

Die Niedersachsentarif GmbH (NITAG) will den Nahverkehr einfacher und attraktiver machen. Eine Bahnfahrkarte des Niedersachsentarifs soll künftig auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs am Start- und Zielort mit beinhalten.

Die Niedersachsentarif GmbH (NITAG) will den Nahverkehr einfacher und attraktiver machen. Eine Bahnfahrkarte des Niedersachsentarifs soll künftig auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs am Start- und Zielort mit beinhalten.

Dadurch werde das Umsteigen zwischen Bahn und Bus deutlich einfacher und auch preislich attraktiver. Lorenz Kasch, Geschäftsführer der Metronom Eisenbahngesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzende der NITAG, betont: „Mobilität von heute erfordert nahtlose ÖPNV-Angebote. Mit dem Niedersachsentarif haben wir jetzt auch die Möglichkeit, durchgehende Mobilität für das ganze Land zu entwickeln.“

Für die Einzelfahrkarte mit der Bahn von A nach B soll die Nutzungsmöglichkeit des örtlichen Nahverkehrs dabei „automatisch“ und ohne zusätzlichen Aufpreis mit enthalten sein. So könnte etwa mit einer Fahrkarte von Osnabrück nach Braunschweig sowohl der Bus in Osnabrück als auch Bus oder Tram in Braunschweig mitgenutzt werden. Fahrgäste mit Bahn-Monatskarten sollen die Weiterfahrt für den Start- und/oder Zielort je nach Bedarf zu einem ermäßigten Preis dazu buchen können. Das Angebot soll grundsätzlich für alle Bahnstationen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg gelten. Das niedersächsische Verkehrsministerium begrüßt die Initiative. Der dadurch mögliche landesweite Ausbau der Verknüpfung von Bus und Schiene im Nahverkehr sei ein wichtiger Schritt für das Ziel der Landesregierung, den ÖPNV zu stärken.

Das neue Tarifangebot soll landesweit flächendeckend zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 umgesetzt werden. Bis dahin bedarf es laut NITAG noch intensiver Gespräche mit einer Vielzahl von Beteiligten. Im Anschluss daran müssten entsprechende Verträge mit Verbünden und Verkehrsunternehmen abgeschlossen werden. Sollte eine flächendeckende Umsetzung nicht gelingen, will die NITAG prüfen, ob eine ausreichende Beteiligung erreicht ist, die eine sinnvolle Umsetzung des Projekts wie geplant ermöglicht. (mab/NaNa)

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