„Jahr des Übergangs“ für ZVVO
Mit den neuen Verbandsräten aus dem Landkreis Görlitz sowie der Großen Kreisstadt Görlitz wurde der bisherige Verbandsvorsitzende Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, im Amt bestätigt. Stellvertreter sind Udo Witschas, Landrat des Landkreises Bautzen, sowie Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Darüber hinaus wurden Personalentscheidungen für VVO GmbH und VON GmbH getroffen, die im Auftrag des Zweckverbands tätig sind. Die beiden Gesellschaften werden gemäß Beschluss der Verbandsversammlung künftig von Burkhard Ehlen in Personalunion geführt. Bei dem bisherigen VON-Geschäftsführer Christoph Mehnert bedankte sich die Versammlung für dessen Arbeit und die Begleitung des Integrationsprozesses. Ziel ist es, die beiden GmbHs bis zum Jahresende zu verschmelzen.
Die Verbandsversammlung wurde auch zum aktuellen Stand der tariflichen Übergangslösungen zwischen dem ZVON-Tarif und dem VVO-Tarif informiert. Ziel ist, insbesondere für Menschen, die nur gelegentlich zwischen den beiden Tarifgebieten fahren, einfache Lösungen zu schaffen. Ein erster Schritt ist die Ausweitung des „Katzensprungtickets”, sodass die Fahrgäste rund um Bischofswerda, Bautzen und Wilthen mehr Busse für die Anfahrt zum Zug nach Dresden nutzen können. Als zweiter Baustein wird das im VVO bereits etablierte Check-in-Check-out-System (Fairtiq) auf den ZVON ausgeweitet. Unabhängig von diesen Zwischenlösungen hat die Verbandsversammlung den Prozess zur Entwicklung eines neuen gemeinsamen Ostsachsen-Tarifs gestartet.
Neben der Schaffung des Ostsachsen-Tarifs steht zudem die Gestaltung eines neuen Ostachsen-Netzes im Fokus. Die Versammlung hat daher die Zusammenfassung der Leistungen aus dem derzeitigen Ostsachsennetz, dem Spree-Neiße-Netz und dem VVO-Dieselnetz beschlossen. (mab)