In-der-City-Bus Frankfurt: Neun neue Brennstoffzellen-Gelenkbusse

Die Frankfurter In-der-City-Bus GmbH (ICB), eine 100-prozentige Tochter der lokalen Stadtwerke-Holding, hat in dieser Woche neun neue Wasserstoff-Gelenkbusse für den Betrieb übernommen.

Lieferant der 18-m-Wagen ist Solaris. Während die Busse innen das für den Frankfurter Stadtverkehr typische „Subaru-Vista-Blue“ zeigen, wurde der Fahrgastraum neu und durchgehend in Grautönen gestaltet, blanker Edelstahl ersetzt die bislang gelben oder orangefarbigen Haltestangen. Laut ICB ist das neue „aufgeräumte Interior Design für intuitive Nutzung übersichtlich, funktional, modern“. Der Antrieb besteht aus einem elektrischen TSA-Zentralmotor. Es sind dies die ersten Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Gelenkbusse im Frankfurter Linienbetrieb. Wasserstoff-Solobusse von Solaris sind in Frankfurt seit dem Jahr 2022 im Einsatz, insgesamt setzt das Unternehmen demnächst 32 Wasserstoff- und 16 Batteriebusse ein, damit fährt etwa ein Fünftel der Gesamtflotte elektrisch. Für die neun neuen Solaris Urbino 18 hydrogen steht zunächst eine umfangreiche technische Prüfung an. Nach deren Abschluss etwa Ende August sollen sie auf der innerstädtischen Metrobuslinie M32 zwischen West- und Ostbahnhof eingesetzt werden und dort zusammen jährlich rund 95 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen. Getankt wird an der betriebseigenen Wasserstofftankstelle am Römerhof in nur rund 20 Minuten. Der Wasserstoff wird als Nebenprodukt im benachbarten Industriepark Höchst gewonnen. Die erwartete Reichweite der Busse ist mit 350 Km angegeben. Das Land Hessen gewährte für diese Beschaffung eine Förderung in Höhe von rund 2,3 Mio Euro. (ht.)

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