HVV plant auch „MIA Pocket“

HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt und Akkodis-CEO Giles Guidicelli sprachen in Berlin über „HVV Mia“. Foto: Dominik Heuel
Die veränderte KI-Fahrgastassistenz des Verbunds unter dem Namen „HVV Mia“ soll „zum nächsten UITP-Summit“, also Mitte Juni 2027, in Hamburg verfügbar sein – eingesetzt unmittelbar im Bereich des ÖPNV, aber womöglich auch andernorts im Stadtraum. Der Verbund stellte auf Weltleitmesse gemeinsam mit Technikpartner Akkodis die Fortentwicklung der KI-Assistenz vor, nun in Form einer Auskunfts-Stele. Auf dem UITP-Summit 2025 hatte der Verbund zunächst ein smartes Wartehäuschen mit einem dialogischen KI-Avatar präsentiert. Der Entwickler dieser HVV-KI, Synergeticon, ist zwischenzeitlich von Akkodis übernommen worden.
Die „portablen Stelen“ könnten nun an mehreren Standorten platziert und vor Kunde getestet werden, erklärte Korbutt. Die vielsprachige KI sei bereits nah an einem echten Gespräch – „nicht menschlich nah, aber durchaus nah dran und verständlich“. Sie sei schnell in der Interaktion, höflich und gehe grundintuitiv auf die Bedürfnisse des Fragenden ein, fokussiert auf Mobilitätsaspekte. „Vision“ sei aber auch, die Assistenz zudem über das verkehrsunmittelbare Umfeld hinaus im Stadtraum einzusetzen. Der Ticketkauf über MIA sei derzeit noch in Arbeit.
„Perspektivisch“, kündigte Korbutt gegenüber der NaNa an, arbeiteten HVV und Akkodis auch an einer „Mia Pocket“-Variante. Alle Funktionalitäten sollen dann auch auf dem Handy und – nach einem anstehenden Relaunch – auch auf der neuen HVV-Website verfügbar sein. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie in der NaNa 42/2026, die einen Schwerpunkt auf Fahrgastinformation und Fahrgastsicherheit legt. (dhe)