Heiterblick: Votum für Sanierungspläne

Bei einem Abstimmungstermin am 15. April 2026 vor dem Amtsgericht Leipzig haben die Gläubiger für die Sanierungspläne des Leipziger Straßenbahnherstellers Heiterblick GmbH votiert.

Damit ist der Weg frei für eine Fortführung des Unternehmens, dem Verbleib von rund 250 Arbeitsplätzen und den Verkauf an den polnischen Schienenfahrzeughersteller Pesa. Die Pläne, die in Abstimmung zwischen dem Unternehmen, dem Sachwalter und den Gläubigern erarbeitet wurden, sehen die umfassende Restrukturierung der finanziellen und betrieblichen Strukturen von Heiterblick vor. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und bestehende Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Das Eigenverwaltungsverfahren kann voraussichtlich in den kommenden Wochen beendet werden.

Bereits im Dezember 2025 hatte der polnische Schienenfahrzeughersteller Pesa Bydgoszcz S.A. die Übernahme der Heiterblick vertraglich vereinbart. Der Vollzug dieses Kaufvertrags ist mit der Aufhebung des Eigenverwaltungsverfahrens eng verknüpft. Durch die Integration von Heiterblick in Pesa entsteht ein länderübergreifender Anbieter, der den deutschen und westeuropäischen Markt künftig gemeinsam aus Leipzig bedienen soll. Heiterblick hat seine Produktion bereits wieder hochgefahren, um die bestehenden Aufträge schnellstmöglich auszuführen. Zudem will sich der Hersteller neue Aufträge sichern. (mab)

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