BSAG ordert 50 E-Gelenkbusse

Vertragsunterzeichnung mit Irizar (v. l.): Maike Schaefer, BSAG-Aufsichtsratsvorsitzende, Monika Alke, Arbeitsdirektorin und Personalvorständin der BSAG, Thorsten Harder, Technischer Vorstand der BSAG, Martin Gruber, Managing Director E-Mobility Jebsen & Jessen Industrial Solutions GmbH, und Ralf Schwarzhaupt, CEO Jebsen & Jessen Industrial Solutions GmbH; Foto: BSAG

Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) hat die Lieferung von insgesamt 50 Elektro-Gelenkbussen beauftragt.

Ab dem kommenden Jahr sollen 35 Fahrzeuge von Mercedes-Benz (Evobus) des Typs eCitaro G sowie 15 Busse des spanischen Herstellers Irizar vom Typ iebus18 zum Einsatz kommen. Stationiert werden die neuen Fahrzeuge in Bremen-Nord auf dem Betriebshof Blumenthal. Dieser wird bis Mitte 2025 umgerüstet und bildet damit den Pilotstandort für die Elektrifizierung der Busflotte.

Mit einer Länge von rund 18 m, einer Breite von 2,55 m und einer Höhe von 3,30 m (Irizar) beziehungsweise 3,40 m (Mercedes-Benz) entsprechen beide Fahrzeuge äußerlich den Maßen anderer Gelenkbusse. Beide Modelle sind klimatisiert, haben Monitore für die Fahrgastinformation, verfügen über vier Türen und sind mit Sicherheitssystemen wie einer Videoaufzeichnung und einem Abbiege-Assistenten ausgestattet.

Der Irizar-Bus verfügt über mehr als 30 Sitzplätze sowie 73 Stehplätze und wird von einem Mittelmotor mit einer maximalen Leistung von 233 Kilowatt (umgerechnet etwas mehr als 310 PS) angetrieben. Eine 470 Kilowattstunden (kWh) starke Batterie sorgt für eine Reichweite von 220 bis 250 km. Der eCitaro G bietet fast 40 Sitz- und 75 Stehplätze. Sein Elektroantrieb leistet in der Spitze 250 Kilowatt (umgerechnet 340 PS) und wird von einer Lithium-Ionen- Batterie (NMC-Batterie) mit Strom versorgt. Sie bietet eine Gesamtkapazität von 686 kWh – wovon 490 kWh nutzbar sind. Die Reichweite beträgt mindestens 220 km.

Für die Modernisierung in Blumenthal und die Beschaffung der Busse hat der Bremer Senat insgesamt 99 Mio Euro bewilligt. Davon trägt die Stadt Bremen etwa 59 Mio Euro und 14,7 Mio Euro die BSAG selbst. Insgesamt 22,2 Mio Euro kommen als Fördermittel vom Bundesverkehrsministerium. (mab)

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