FriBus Linienverkehr: Fahrgastplus von 25 Prozent im Westerwald

Das im Westerwald auf 16 Buslinien aktive Verkehrsunternehmen FriBus (Polch) verzeichnet in seinem Liniennetz eine Zunahme der Fahrgastzahlen um durchschnittlich 25 Prozent.

Damit werde der Busverkehr im Westerwald besser angenommen denn je, teilte FriBus mit. Die Nutzerzahlen hätten sich laut einer aktuellen Fahrgastzählung vor allem außerhalb des Schülerverkehrs verdoppelt, an Sonnabenden sogar verdreifacht. Dieser Erfolg wird auf einen neuen Fahrplan mit deutlich verbessertem Linienangebot und die Einführung des Deutschlandtickets zurückgeführt. Ein Drittel des Zuwachses stamme von steigenden Schülerzahlen, aber „der größere Effekt kam durch unsere Neuaufstellung: Wir haben unser Liniennetz vereinfacht, aufgewertet und gezielt Zusatzfahrten eingeführt, etwa samstags auf der Hauptlinie 420“, so FriBus-Inhaber Holger Friederichs. Mit nur rund drei Prozent mehr Fahrleistung sei es gelungen, insgesamt 25 Prozent mehr Fahrgäste zu gewinnen, das zeige, „dass intelligente Planung oft mehr bewirkt, als einfach mehr Busse zu fahren“. Neben einer neuen Linienstruktur mit klarer Trennung von Hauptlinien im Stundentakt, Neben- und Schulverkehrslinien wurden neue Orte angebunden und einzelne Schnellbusse eingerichtet. „Auch dank des Deutschlandtickets konnten wir viele neue Fahrgäste gewinnen, die vorher nicht mit uns gefahren sind“, so Friederichs weiter. Stammkundinnen und -kunden führen deutlich häufiger, auch Schüler, die das Ticket jetzt zusätzlich für Freizeit und Erledigungen nutzen. „Die immer wieder vertretene These, das Deutschlandticket habe für ländliche Räume kaum Nutzen, wird durch unsere Erfahrungen klar widerlegt.“ (ht.)

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