CFL verzeichnet Fahrgastrekord

Die Elektrifizierung der Busflotte ist bis 2030 vorgesehen; Foto: CFL
Die Pünktlichkeit der Züge verbesserte sich von 90,1 im Jahr 2023 auf 90,8 Prozent. Im Busverkehr beförderte die CFL 2024 2,9 Mio Fahrgäste. Im Reisezugverkehr war der Höhepunkt des Jahres 2024 die Inbetriebnahme der ersten sechs Coradia Stream High-Capacity-Triebzüge. 34 dieser Fahrzeuge sollen den Kunden bis 2026 zur Verfügung stehen und damit für eine um 46 Prozent erhöhte Sitzplatzkapazität sorgen. Insgesamt bietet die CFL derzeit täglich 276.705 Sitzplätze in ihren Zügen. Das Carsharing-Angebot der Marke Flex (betrieben von der Tochtergesellschaft CFL Mobility) erfreute sich weiter großer Beliebtheit und verzeichnete 2024 einen Kundenzuwachs von 28,64 Prozent.
Erfolgreich agiert auch die Tochtergesellschaft CFL Cactus Shoppi durch die Bereitstellung eines kommerziellen Angebots (Lebensmittel, Presseartikel, Blumen, Lotterie et cetera) in Bahnhöfen. Nach der Eröffnung des ersten CFL Cactus Shoppi am Bahnhof Luxemburg 2023 wurde im Mai 2025 ein weiterer Shoppi im Bahnhof Mersch eröffnet.
Im Busverkehr plant die Staatsbahn die Elektrifizierung ihrer Busflotte bis 2030. Im Infrastrukturbereich wurden 2024 Projekte zur Erweiterung, Modernisierung und Optimierung des Schienennetzes vorangetrieben, insbesondere der Bau der neuen 7 km langen Strecke zwischen Bettemburg und Luxemburg, die Umgestaltung des Bahnhofs Howald zu einem multimodalen Umsteigeknotenpunkt und die Erweiterung des Südhangs des Bahnhofs Luxemburg. Im September 2024 eröffnete die CFL zudem die neuen Anlagen am Bahnhof Rodange, der nun einen führenden multimodalen Umsteigeknotenpunkt für den Südwesten des Landes darstelle. Neben einem P+R-Parkplatz mit rund 1600 Stellplätzen wurde der Bahnhof neugestaltet, um einen getrennten Betrieb der Züge der beiden ihn anfahrenden Linien zu ermöglichen. Dieser Ansatz soll die Notwendigkeit senken, dass sich Züge verschiedener Linien treffen, Verspätungen reduzieren und sich somit positiv auf die Pünktlichkeit auswirken. Insgesamt investierte die CFL im vergangenen Jahr 287,7 Mio Euro in die Infrastruktur im Auftrag des Fonds du Rail (2023: 256,3 Mio Euro).
„Wir können stolz darauf sein, einen Privatkundenstamm zu bedienen, der sich in 20 Jahren verdoppelt hat, und gleichzeitig einen historischen Investitionsplan zu verfolgen, damit die Bahn das Rückgrat der Mobilität in Luxemburg und den Grenzregionen bleibt“, betont Marc Wengler, Generaldirektor der CFL-Gruppe. Dank des täglichen Engagements der knapp 5200 Mitarbeiter sei man in der Lage, das Mobilitätskonzept zu verwirklichen, „indem wir gleichzeitig an der Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Zugflotte, unseres Serviceangebots sowie an der Instandhaltung und Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur arbeiten“. (ms)