BAG sagt leichten Rückgang beim Fernbus voraus

Mit Hilfe von SSP Consult hat das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) eine Verkehrsprognose bis 2021 erstellt.

Mit Hilfe von SSP Consult hat das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) eine Verkehrsprognose bis 2021 erstellt.

Im öffentlichen Personenverkehr auf der Straße wird demnach aufgrund positiver Impulse aus demographischen und gesamtwirtschaftlichen Einflüssen ein robustes, aber geringeres Verkehrswachstum erwartet. Im Liniennahverkehr soll das Aufkommen demnach um 0,5 % p.a. steigen, die Leistung um 0,4 % p.a. Hauptträger seien dabei die Ballungsraumverkehre, heißt es.

Sie profitieren von steigenden Einwohnerzahlen, mehr Auszubildenden und mehr Arbeitsplätzen. Für den Linienfernverkehr geht das BAG von „einem weitestgehend konsolidierten Ausbaustadium des Marktes“ aus. Der unangefochtene Marktführer Flixbus fasse Strecken zusammen und versuche weiterhin, die Auslastung zu erhöhen. Weil sich die wenigen verbliebenen Anbieter auf lukrative Strecken konzentrieren würden, sei weiterhin mit leichten Rückgängen in diesem Segment zu rechnen (-1,0 % p.a. für Aufkommen und Leistung). Im Gelegenheitsverkehr und im Bustourismus erwarten die Autoren bis 2021 keine wesentlichen Impulse. Danach könnte es aufgrund steigender Schülerzahlen allerdings zu einer Belebung kommen. Interessant ist ein Vorbehalt, den die Studie formuliert: Es sei „abzuwarten, inwieweit hier aktuell auf den Markt kommende neue digitale Angebote und Entwicklungen zur einfachen Buchung und Preisangebotsabfrage ihre Wirkung entfalten“. Anders gesagt: Angebote wie „Flixbus mieten“ könnten für Belebung sorgen.

Unterm Strich werden bis 2021 für den gesamten ÖSPV +0,5 % beim Aufkommen und +0,1 %
bei der Verkehrsleistung vorausgesagt. (msa/NaNa Brief)

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