Thüringen: Finanzierungsdebatte zur 9-Euro-Ticket-Nachfolge

Im Hinblick auf eine Beteiligung des Bundes über 1,5 Mrd Euro an der Finanzierung der 9-Euro-Ticket-Nachfolge zeigte sich die thüringische Verkehrsministerin Susanna Karawanskij am heutigen 6. September skeptisch.

"Die Spannbreite der geplanten Nahverkehrsleistungen, aber auch des Finanzbedarfs ist sehr groß", äußerte sie gegenüber der "dpa". Was der Bund in den Haushalt einstellen wolle, sei sicher nicht ausreichend. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow fordert laut "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) eine pauschale Bundesbeteiliung von 50 Prozent an allen anfallenden Kosten. Die thüringischen Abgeordneten verhandeln derzeit den Landeshaushalt 2023. (baf)

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