NRW fördert Mobilitätskonzepte

Die Kommunen gestalten Flächen zugunsten eines umweltverträglichen Verkehrs um oder optimieren mithilfe der Digitalisierung die Wege für ÖPNV-Fahrzeuge; Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW/Smilla Dankert

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr fördert die Mobilitätskonzepte von sechs Kommunen je zur Hälfte mit EU- und Landesmitteln.

Sieben Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 27,7 Mio Euro hat Verkehrsminister Oliver Krischer an die Kommunen Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Emsdetten, Köln und Paderborn übergeben. Möglich macht dies der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der erstmalig Projekte für städtische und regionale Mobilität mitdenkt. Die Kommunen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, gestalten Flächen zugunsten eines umweltverträglichen Verkehrs um oder optimieren mithilfe der Digitalisierung die Wege für ÖPNV- und Einsatzfahrzeuge.

Mit Fördermitteln in Höhe von 1,27 Mio Euro will die Städteregion Aachen den Verkehr im Bereich des Sportparks Soers entlang der Krefelder Straße neu lenken und die digitale Verkehrserfassung ausbauen. Dazu werden unter anderem Lichtsignalanlagen modernisiert, mit sogenannten Road-Site-Units zur drahtlosen Kommunikation mit Fahrzeugen ausgestattet und sogenannte On-Board-Units (OBU) für ÖPNV-/Shuttle-Busse beschafft. Zusätzlich werden Schnittstellen zur bereits bestehenden Datenplattform mit dem Fokus auf „Echtzeitfähige Mobilität“ aufgebaut, um eine genaue und aktuelle Darstellung des Verkehrsgeschehens zu ermöglichen. Ziel ist eine effizientere und umweltverträglichere Verkehrslenkung.

Die Stadt Bielefeld erweitert mit 8 Mio Euro an Fördermitteln den Fahrradbunker am Hauptbahnhof um 600 neue Fahrradstellplätze.

In dem Verbundvorhaben „RegioModus“ (Stadt Düsseldorf: Fördersumme: 3,8 Mio Euro, Connected Mobility Düsseldorf (CMD): Fördersumme: 1,1 Mio Euro) wird die RadLeitRoute 2 auf einer Länge von 3,7 km im linksrheinischen Gebiet ausgebaut. Die CMD errichtet vier Mobilstationen. Die Stationen am Münsterplatz oder der Bankstraße nehmen dabei mit einem erleichterten Umstieg auf den ÖPNV gezielt Anwohnende in den Fokus.

Mit ihrem ersten Vorhaben setzt die Stadt Emsdetten im Wesentlichen drei Fahrradstraßen um (Förderung: 4,3 Mio Euro). Das zweite Projekt sieht die Umgestaltung der Verkehrsachse Münsterstraße vor (Fördersumme: 1,9 Mio Euro). So soll etwa der Straßenabschnitt zwischen den Knotenpunkten Münsterstraße/Im Hagenkamp und der Hansestraße/B 481 so ausgebaut und ausgestattet werden, dass eine Fahrradstraße entsteht. Zusätzlich sollen vier Mobilstationen entstehen.

Der Fokus des Vorhabens der Stadt Köln liegt in der Umrüstung und Digitalisierung von 35 Lichtsignalanlagen (LSA). Größtenteils im Randgebiet liegende LSA werden auf die sogenannte C-IST Technologie umgerüstet, um ÖPNV- und Einsatzfahrzeuge priorisieren zu können. Die Fördersumme beträgt 6,8 Mio Euro.

Die Stadt Paderborn wird neue Radabstellanlagen an insgesamt drei der wesentlichsten Standorte für Pendlerinnen und Pendler errichten (Fördersumme 1,6 Mio Euro): ein zweistöckiges Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof, eine ebenerdige Radabstellanlage an der Westernmauer sowie eine Radabstellanlage an der ehemaligen Zentralen Omnibushaltestelle an der Marienstraße. (mab)

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