Neues Busliniennetz: „Sorgfalt vor Eile“
Eine der Grundlagen dieser Entscheidung ist ein entsprechender Beschluss des Kreistags. Um die einzelnen Auswirkungen geplanter Veränderungen auf die Kommunen im Landkreis genauer zu betrachten, werden die eingegangenen Anregungen aus der Bevölkerung umfassend ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung fließen dann noch in die Planungen ein. Mit der Terminverschiebung ist die erforderliche Zeit gewonnen. Die für den Busbetrieb zuständige Öffis Nahverkehr Hameln-Pyrmont GmbH zitiert in diesem Zusammenhang Hamelns Landrat Dirk Adomat: Für die sachgerechte Auswertung und um „die politischen Zielsetzungen mit den Bedürfnissen vor Ort in Einklang zu bringen“, gelte „Sorgfalt vor Eile“. Anspruch sei ein tragfähiges Liniennetz, „das langfristig überzeugt und den gesamten Landkreis bestmöglich erschließt“. Darüber hinaus würden verschiedene Alternativen geprüft und hinsichtlich ihrer Kosten, Vor- und Nachteile aufbereitet. Dies soll der Politik eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen bieten. An der grundlegenden Zielsetzung der Liniennetzüberplanung halte der Landkreis fest, teilten die Öffis mit. So soll etwa das Busangebot weiterhin einen Umfang von rund 4,6 Mio Fahrplan-km pro Jahr erreichen. (ht)