Infraplan 2026 liegt vor
Das rund 80-seitige Dokument (zuzüglich eines ebenso langen Anhangs) gibt in Karten- sowie in Projektlistenform einen konkreten Überblick, welche Maßnahmen in den Bereichen Neu- und Ausbau (14 Maßnahmen), Elektrifizierung (acht), Korridorsanierung (fünf), Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) und Gemeindeverkehrsf inanzierungsgesetz (GVFG) für die Umsetzung im Betrachtungszeitraum 2026 bis 2030 erfolgen beziehungsweise geplant sind. Dargestellt werden „ausschließlich Maßnahmen, für die zum Zeitpunkt der Erstellung des Infraplans belastbare Angaben zum Inbetriebnahmedatum bis 2030 sowie eine gesicherte Finanzierung vorlagen“.
Im Infraplan 2027 sollen dann verstärkt weitere strategische Festlegungen folgen, für die die Strategien und Instrumente derzeit noch in der Erarbeitung sind (Digitalisierungsstrategie und LV InfraGo bis Ende 2026, Zielnetz 2035 bis Anfang 2027). Dazu zählen Digitalisierung, Kleine und Mittlere Maßnahmen, Lärmsanierung, eine konkrete Auflistung der Bahnhöfe nach DB-Ausrüstungsstandard und die Korridorsanierungen nach 2027.
Der Infraplan führt ein Kennzahlensystem mit acht Steuerungskennzahlen und 15 Informationskennzahlen ein. Zu den Steuerungskennzahlen unter anderem diese Punkte: neu gebaute Gleiskilometer (jährlich in km), elektrifizierte Streckenkilometer (jährlich in km) und anlagenbedingte Verspätungsminuten. Zu den Informationskennzahlen zählen etwa: Anteil gefahrener Trassenkilometer in überausgelasteten Netzabschnitten, Anzahl der Planfeststellungsanträge und Anzahl von Langsamfahrstellen. (jgf )