E-Busse: VDV begrüßt und schränkt ein

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) begrüßt „grundsätzlich“ die am 21. Mai 2026 durch das Bundesverkehrsministerium veröffentlichte Fortsetzung der Förderung von Bussen mit alternativen Antrieben.

In der ersten Umsetzungsphase stehen im Bundeshaushalt 2026 rund 400 Mio Euro für Neubewilligungen zur Verfügung. Dies soll die Förderung von mindestens 1500 Bussen mit alternativen Antrieben ermöglichen. Möglich wird diese Anzahl laut VDV allerdings nur, weil die Förderquote im Vergleich zu den vorherigen Förderaufrufen sinkt. Präsident Ingo Wortmann: „Dieses Programm trägt wesentlich dazu bei, dass in Deutschland inzwischen rund 14 Prozent der ÖPNV-Linienbusse mit alternativen Antrieben im Einsatz sind.“

Der VDV weist auch darauf hin, dass alle vorherigen Förderaufrufe deutlich überzeichnet waren. Die über Jahre konstant hohe Nachfrage zeige, dass die Branche transformieren wolle und müsse. Wortmann: „Die bisher verfügbaren Bundesmittel waren allerdings nicht ausreichend, um die Flottenumstellung deutlich schneller und flächendeckend voranzubringen. Und auch bei der jetzigen Förderung gibt es zwei Wermutstropfen: Die Förderquote sinkt und das Programm ist bis Ende 2029 befristet.“ Bis dahin werde man die vorgegebenen Umstellungsziele aus der europäischen Clean Vehicle Directive nicht erreichen. (mab)

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