Berliner Senat plant künftige S-Bahn-Linie S 95 nur mit Halbzügen
Damit könnte Berlin nur für diese Variante Fördermittel vom Bund bekommen – nicht aber für eine Variante mit normal langen Zügen (sechs oder acht Wagen), zitiert der „RBB“ die Verkehrsverwaltung.
Die S 95 soll zwischen dem Bahnhof Birkenwerder und dem Flughafen BER fahren. Dazu müssten zwischen Springpfuhl und Grünau teils neue Gleise gebaut werden. Entstehen würden für die Linie außerdem neue Bahnhöfe, unter anderem an der Dörpfeldstraße (wo ein Umstieg zur Straßenbahn möglich werden soll), in Biesdorf-Süd (mit Umstieg zur U 5) und in der Wuhlheide – dort soll dann zur S 3 umgestiegen werden können.
Ein neuer Kreuzungsbahnhof mit der S 5 namens Biesdorfer Kreuz soll dagegen nicht entstehen. Dieser verbessere "die örtliche Erschließung nicht" und "würde nach aktuellem Stand zu Fahrplankonflikten" auf der S 5 führen, so die Verkehrsverwaltung weiter. (jb)