Robert Henrich verlängert Vertrag als Hochbahn-Vorstandsvorsitzender nicht

Robert Henrich. Foto: Hochbahn
Henrich erklärte: „Die Entscheidung, meine Tätigkeit an der Spitze der Hochbahn zu beenden, ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere mit den Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit vielen Partnern in der ÖPNV-Branche sowie mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Projekte vorangetrieben und das Unternehmen in herausfordernden Zeiten weiterentwickelt. Besonders am Herzen gelegen hat mir die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Hochbahn durch Kundenorientierung, Digitalisierung und wirtschaftliche Effizienz in Verbindung mit einer modernen, offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur. Ich wünsche der Hochbahn und allen Beschäftigten viel Erfolg und weiterhin eine positive Entwicklung.“ Die Hochbahn teilte am Nachmittag des 26. Mai 2026 mit, der Vertrag von Henrich laufe zum Jahresende ordnungsgemäß aus. Bis dahin werde er von seinen Aufgaben freigestellt. Henrich war seit dem 1. Januar 2024 Vorstandsvorsitzender der Hochbahn. Zuvor war er als Geschäftsführer der Moia GmbH für den Aufbau eines On-Demand-Ridepooling-Angebots in Hamburg verantwortlich und arbeitete gemeinsam mit der Volkswagen AG und Argo AI an zukünftigen fahrerlosen Mobilitätsangeboten. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Hochbahn, äußerte sich wie folgt: „Robert Henrich hat die Hochbahn in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz geführt und wichtige Entwicklungen vorangetrieben. Hier ist beispielhaft die U 5 oder die Fortentwicklung beim autonomen Fahren zu nennen. Für seine Arbeit und sein großes Engagement danke ich ihm ausdrücklich.“