ZVVO unterstützt bei Nahverkehrsprojekten
Ziel des Verbunds ist es, den Ausbau des barrierefreien Zugangs zu Bahnen und Bussen in der Region voranzutreiben und gemeinsam mit den Kommunen einen modernen Nahverkehr zu gestalten. „Zu den Maßnahmen gehören sowohl die finanzielle Unterstützung der Gemeinden bei Planungen als auch Förderungen beim Bau“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des ZVVO. „Schwerpunkt ist weiterhin der Bau barrierefreier Bushaltestellen, so unter anderem in Glashütte, Moritzburg, Kamenz und Sebnitz.“ In Dresden werden mit Mitteln des Verbunds Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an den S-Bahn- Stationen Dobritz und Cossebaude erweitert. Weitere Mittel flossen in den barrierefreien Ausbau von Fährstellen im Landkreis Meißen, sodass die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) dort inzwischen drei Fähren in Betrieb nehmen konnte.
Im Gebiet des ehemaligen Verkehrsverbunds Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) können unter anderem die Gemeinden Reichenbach/O.L., Schmölln-Putzkau, Markersdorf und Steinigtwolmsdorf Mittel des Zweckverbands in den Haltestellenausbau investieren.
Im Haushaltsjahr 2026 sind für Fördervorhaben des Zweckverbands insgesamt etwa 2,7 Mio Euro eingeplant worden. Weitere 3 Mio Euro sind für die Modernisierung von Bahnhöfen im Rahmen des Stationsprogramms mit der DB InfraGO AG vorgesehen. (mab)