Wien: „Upgrade“ für U 6-Station

Informierten zur Modernisierung der Station (v. l.): Bezirksvorsteher Wilfried Zankl, Öffi-Stadträtin Ulli Sima und die technische Geschäftsführerin der Wiener Linien, Gudrun Senk. Foto: Christian Fürthner
Die Bauarbeiten, die im Frühling 2026 begonnen hatten, umfassten neue barrierefreie Zugänge, einen Verbindungssteg, einen neuen Aufzug und breitere, überdachte Bahnsteige. Bereits seit Mai können beide Bahnsteige der Station uneingeschränkt genutzt werden. Bis Mitte August sollten noch letzte Oberflächeninstandsetzungen durchgeführt werden, um die Erweiterung vollständig abzuschließen.
Die U 6 ist mit 24 Stationen und 17,4 km die zweitlängste U-Bahn-Linie Wiens. Zu Spitzenzeiten fährt alle zwei bis vier Minuten ein Zug. Sämtliche Züge der U 6 sind klimatisiert unterwegs. Im Zuge der Arbeiten wurden auch der bestehende Aufzug erneuert und der Wartebereich verbessert. Der Bahnsteig in Richtung Floridsdorf wurde verbreitert und bietet nun mehr Platz für wartende Fahrgäste. Darüber hinaus wurden die Bahnsteigdächer entlang des gesamten Bahnsteigs verlängert.
Durch den neuen Aufzug am Bahnsteig Richtung Floridsdorf und den zusätzlichen Zugang beim Miep-Gies-Park sind beide Bahnsteige der Station vollständig barrierefrei erreichbar. Auch der Zugang von der Kirschenallee wurde erneuert und entspricht nun Barrierefreiheitsnormen. Das bringt vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie für Bewohnerinnen und Bewohner des Siedlungsgebiets Kabelwerk Verbesserungen, das künftig besser an die U 6 angebunden ist. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl stellte fest: „Mit dem Upgrade der Station Tscherttegasse wird ein langjähriger Wunsch der Bewohner*innen des Kabelwerks Realität. Der zusätzliche Zugang, breitere Bahnsteige und die vollständige Überdachung verbessern den Alltag vieler Menschen im Grätzl deutlich“, betonte Bezirksvorsteher Wilfried Zankl. (mab/dhe)