Ludwigsburg: Stadtbahnprojekt soll an Sparzwänge angepasst werden

Die Ludwigsburger Stadtverwaltung hat laut „Ludwigsburger Kreiszeitung“ für die entscheidende Gemeinderatssitzung am 19. November in ihrer Vorlage klar gemacht, dass sich die Lage der kommunalen Finanzen seit 2022 massiv verschlechtert habe und daher für die Stadt das Projekt Stadtbahn nicht mehr leistbar sei.

Konkret sähe die Vorlage vor, nur noch die Strecke Markgröningen-Möglingen-Ludwigsburg zu reaktivieren sowie alle weiteren Äste durch Ludwigsburg für zehn Jahre „ruhend“ zu stellen und bis dahin nicht mehr weiterzuverfolgen. Eine Wiederaufnahme der Planungen solle nur mit einem Gremienbeschluss möglich sein. Die Stadt solle im Zweckverband Stadtbahn verbleiben, jedoch eine entsprechende Anpassung des Projektfortschritts erreichen; die Vertreter der Stadt in der Verbandsversammlung beziehungsweise im Verwaltungsrat des Zweckverbands sollen angewiesen werden, entsprechende Beschlüsse herbeizuführen. Die Beschlussvorlage enthalte nun auch keine Expressbusse oder autonome Shuttlebusse mehr. Die entsprechenden Überlegungen seien wenig durchdacht gewesen und es bestünde keine Aussicht auf Förderung. Auf der Markgröninger Strecke würden 80 m lange Züge angestrebt, die zunächst im Bahnhof Ludwigsburg enden sollen, wo für einen barrierefreien Zielzustand später ein neuer Bahnsteig geschaffen werden solle. (FM)

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