Heilbronn: Neue Wende- und Abstellanlage

Um den Einsatz der großen Zahl an Zweisystem-Stadtbahnen im Raum Heilbronn bewältigen zu können, baut die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ab 2026 eine größere Wende- und Abstellanlage nahe des Heilbronner Hauptbahnhofs.

Bislang stehen dort die Bahnen der AVG, die die Tram-Trains im sogenannten „Karlsruher Modell“ betreibt, noch unter freiem Himmel. Nun wurde ein Fördermittelbescheid überreicht, der das ändern soll. Für den Neubau der Abstellhalle schießt das baden-württembergische Verkehrsministerium rund 17,2 Mio Euro zu, bei Investitionskosten von 25 Mio Euro. „Eine gute Verkehrsinfrastruktur besteht nicht nur aus Schienen und Fahrzeugen – es braucht auch leistungsfähige Betriebsanlagen im Hintergrund“, kommentierte Verkehrsstaatssekretärin Elke Zimmer.

Die Wartungshalle mit zwei Obergeschossen als Verwaltungstrakt soll Platz bieten für 13 AVG-Stadtbahnfahrzeuge sowie eine Werkstatt, eine Waschanlage für Stadtbahnen, Sozialräume und Büros. Die Halle sei speziell für die Abstellung der Zweisystem-Fahrzeuge mit einer Länge von 38 m in jedem der zwei Hallenteile ausgelegt.

In der neuen Anlage können künftig auch kleinere Reparaturen an den Fahrzeugen vor Ort erfolgen. „Wir müssen diese hierfür nicht erst zu unserem Betriebshof nach Karlsruhe fahren“, strich AVG-Technikchef Christian Höglmeier heraus. Zudem sei man dann gerüstet, ergänzte Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel, möglicherweise auch die „Zabergäubahn“ einzubinden, um deren Reaktivierung seit langem gerungen wird. Anfang 2026 beginnen die voraussichtlich zwei Jahre dauernden Baumaßnahmen. (dhe)

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