go.Rheinland fördert 50 Maßnahmen

go.Rheinland will dabei unterstützen, die Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Foto: go.Rheinland/Smilla Dankert
Im go.Rheinland-Gebiet werden 50 neue Investitionsvorhaben rund um Bus, Bahn und Schiene mit zusätzlich rund 33 Mio Euro gefördert. Die Kommunen und Verkehrsunternehmen sind nun aufgefordert, prüffähige Finanzierungsanträge einzureichen und Baurecht herzustellen.
Für Maßnahmen im Stadtgebiet Köln werden rund 2,8 Mio Euro zur Verfügung gestellt. Unter anderem für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Ubierring (228.800 Euro). Zudem ist rund 1 Mio Euro für die Errichtung einer Fahrsignalanlage der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) an der Endhaltestelle Sülzgürtel vorgesehen.
Maßnahmen im Stadtgebiet Aachen und in der Städteregion Aachen werden mit insgesamt rund 4,2 Mio Euro gefördert. Dort werden für die Errichtung von 250 DFI-Anzeigen (ePaper) in den zehn Kommunen der Städteregion 833.000 Euro bereitgestellt. Der Ausbau von sechs Bushaltestellen im Stadtgebiet Aachen wird mit 688.900 Euro gefördert. Auch für den barrierefreien Ausbau von 23 Bushaltestellen im Stadtgebiet Stolberg sind rund 1,1 Mio Euro vorgesehen. Im Kreis Düren stehen drei Projekte an, die mit insgesamt rund 1,8 Mio Euro im Maßnahmenkatalog von go.Rheinland aufgelistet sind.
Weitere Fördermittel sind in den Gebieten des Rheinisch-Bergischen Kreises (5,2 Mio Euro), des Rhein-Sieg-Kreises (3,9 Mio Euro), der Stadt Bonn (3,8 Mio Euro), des Kreises Heinsberg (3,3 Mio Euro), des Kreises Euskirchen (3,2 Mio Euro), des Rhein-Erft-Kreises (2,3 Mio Euro), des Oberbergischen Kreises (2 Mio Euro) sowie der Stadt Leverkusen (121.300 Euro) vorgesehen. „Die Schaffung einer starken Infrastruktur für einen funktionierenden Wirtschaftsstandort gelingt nur mit attraktiven Angeboten vor Ort. Deshalb unterstützen wir die Städte, Kreise und Verkehrsunternehmen im Rheinland dabei, ihre Infrastruktur weiter auszubauen und zukunftsfähig zu gestalten. Die 50 neu aufgenommenen Maßnahmen zeigen, wie groß der Wille ist, den Nahverkehr zu stärken“, betont go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.
Maßgeblich für die Aufnahme in den Maßnahmenkatalog waren neben dem Bewertungsergebnis innerhalb der jeweiligen Förderkategorie das Jahr des Baubeginns sowie die regionale Verteilung der Mittel. go.Rheinland übernimmt in der Regel 90 Prozent der förderfähigen Kosten einer Maßnahme. Die übrigen zehn Prozent werden vom Antragsteller (Kommune oder Verkehrsunternehmen) finanziert. (mab)