Grundstein für Robotaxis

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (r.) informierte sich über die Pläne für autonome Fahrdienste in München im Gespräch mit den Waymo-Verantwortlichen Nathalie Teer und Marc Kiebel. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landentwicklung und Energie
Zunächst erfolgen eine genaue Kartierung des Straßennetzes und erste Testfahrten mit Fachpersonal am Steuer, um das autonome Steuerungssystem Waymo Driver auf die Münchner Gegebenheiten abzustimmen. Gegen Ende 2027 sollen die Fahrten dann für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo, betonte, das Vertrauen der Menschen stehe an oberster Stelle: „Wir werden in den Aufbau eines lokalen Flottenbetriebs investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und allen Menschen in München – egal, ob sie hier leben oder zu Besuch sind – einen sicheren und zuverlässigen Service anbieten.“ Waymo kann die Sicherheit mit Daten mittlerweile aus 350 Mio autonom gefahrenen Kilometern untermauern: Im Vergleich zu Autos mit Menschen am Steuer verzeichne Waymo „16-mal weniger Unfälle mit Schwerverletzten, 14-mal weniger Fußgängerunfälle mit Personenschaden und sechsmal weniger Fahrradunfälle mit Personenschaden“.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht im autonomen Fahren das Potenzial, Verkehrssicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit im Verkehr grundlegend zu verbessern. Er strebt an, dass schon zur IAA Mobility im September 2027 Robotaxis praktisch eingesetzt werden können. (FM)