Minister überreicht Förderbescheid für autonome Personenfähre

Gruppenbild von der Förderbescheidübergabe am Kieler Seefischmarkt. Hinten links zu sehen: Die MS Wavelab, die bei der Entwicklung von Lösungen für die autonome Personenschiffahrt hilft. Quelle: CAPTN/Ann-Christin Wimber
Das Projekt erhielt eine Fördersumme von 3,3 Mio. Euro. Ziel sei es, "die Innovationskraft Deutschlands im Bereich der maritimen Technologien" zu stärken sowie "die Transformation zu klimafreundlicher und autonomer Schifffahrt" aktiv voranzubringen, erläuterte Schnieder. Das Projekt leiste einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs auf dem Wasser.
Die autonome Fähre ist Teil des Innovationsprojekts CAPTN Förde Areal III, wobei die Abkürzung CAPTN für "Clean Atonomous Public Transport Network" steht. Ziel des gesamten Förderprojekts ist, eine vernetzte Mobilitätskette aus autonomen, elektrisch angetriebenen Verkehrsträgern zu Wasser und zu Land zu etablieren. Mit Hilfe des jüngsten Förderbescheids soll konkret die autonome Schifffahrt unter echten Betriebsbedingungen weiterentwickelt werden und somit ein weiterer Schritt in Richtung Realbetrieb einer autonom fahrenden Personenfähre zur Querung der Kieler Förder getan werden.
Das Geld für den Förderbescheid kommt aus dem BMV-Förderprogramm Digitale Testfelder Wasserstraße (DTW). Mit Geld aus diesem Programm wurden bereits der Forschungskatamaran MS Wavelab sowie ein dazugehöriges Testfeld in Kiel entwickelt. Beides zahlt auf das Ziel ein, Lösungen für den autonomen Personenfährverkehr zu entwickeln.
Die F&E GmbH, Führer des Konsortiums aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Partnern für das Projekt, begrüßt die Unterstützung des Bundes. „Die Förderung ermöglicht es uns, zentrale Zukunftstechnologien schneller zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit im maritimen Sektor entscheidend voranzubringen“, sagte Jan Bachmann, Verbundkoordinator CAPTN Förde Areal, F&E GmbH.
Neben der F&E GmbH gehören außerdem die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die ADDIX GmbH, die Anschütz GmbH und das Wissenschaftszentrum Kiel GmbH zu dem Konsortium. Forschende der HAW Kiel sind ebenfalls beteiligt. (gk)