HVV plant KI-Fahrgastassistenz „MIA Pocket“

HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt und Giles Guidicelli, CEO Akkodis Deutschland & Österreich, informierten am 23. September 2026 auf der InnoTrans über „HVV Mia“. Quelle: Dominik Heuel
Der Verbund stellte auf der gerade zu Ende gegangenen Fachmesse InnoTrans in Berlin gemeinsam mit Technikpartner Akkodis die Fortentwicklung der KI-Assistenz vor, nun in Form einer Auskunfts-Stele. Auf dem letzten UITP-Summit 2025 hatte der Verbund zunächst ein smartes Wartehäuschen mit einem dialogischen KI-Avatar präsentiert. Der Entwickler dieser HVV-KI, Synergeticon, ist zwischenzeitlich von Akkodis übernommen worden.
Die „portablen Stelen“ könnten nun an mehreren Standorten platziert und von Kunden getestet werden, sagte HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt der NaNa am Rande der InnoTrans. Die vielsprachige KI sei bereits nah an einem echten Gespräch – „nicht menschlich nah, aber durchaus nah dran und verständlich“. Sie sei schnell in der Interaktion, höflich und gehe grundintuitiv auf die Bedürfnisse des Fragenden ein, fokussiert auf Mobilitätsaspekte. „Vision“ sei aber auch, die Assistenz zudem über das verkehrsunmittelbare Umfeld hinaus im Stadtraum einzusetzen. Der Ticketkauf über MIA sei derzeit noch in Arbeit.
„Perspektivisch“, kündigte Korbutt gegenüber der NaNa an, arbeiteten HVV und Akkodis auch an einer „Mia Pocket“-Variante. Alle Funktionalitäten sollen dann auch auf dem Handy und – nach einem anstehenden Relaunch – auch auf der neuen HVV-Website verfügbar sein. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie in der NaNa-Ausgabe 42/26, die einen Schwerpunkt auf Fahrgastinformation und Fahrgastsicherheit legt. (dhe)