EU fördert On-Demand-Angebot im Landkreis Südliche Weinstraße

Betrieben werden soll das On-Demand-Mobilitätsangebot unter der Marke VRNflexline des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Foto: KI-Fotomontage von KV SÜW
Die Shuttles auf Abruf sollen ab Beginn des Jahres 2027 in den Einsatz kommen. Alle rund 115.000 Einwohner des Landkreises und etwa 8000 Bürger im angrenzenden französischen Wissembourg sollen die Shuttles nutzen können.
Betrieben werden soll das On-Demand-Mobilitätsangebot unter der Marke VRNflexline des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar mit elektrischen Großraumfahrzeugen von lokalen Verkehrsdienstleistern. Durch Feedback der Nutzer sowie Evaluationsergebnisse soll der Betrieb kontinuierlich angepasst werden. Die Erfahrungen sollen dann in ein Verstetigungskonzept einfließen, welches das Mobilitätsangebot über den Projektzeitraum hinaus in einen Regelbetrieb überführt. Außerdem soll im Projektzeitraum bis Ende Juni 2029 ein Transferkonzept entstehen, damit perspektivisch auch die Dörfer rund um Wissembourg und weitere Gebiete in der Oberrheinregion angeschlossen werden können.
Mit dem Projekt, das vom Landkreis getragen wird, wurde bereits begonnen, und zwar mit der technischen und konzeptionellen Vorbereitung des Bediengebiets, also unter anderem, wo wann welche Kleinbusse im Einsatz sind. Zuständig dafür ist der ÖPNV-Referent des Landkreises Südliche Weinstraße, Benjamin Klar, in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern.
Die Kosten teilen sich der Landkreis Südliche Weinstraße, der wiederum 25 Prozent seiner Kosten anteilig an die Verbandsgemeinden weitergeben wird, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und die Verbandsgemeinde Wissembourg. (jb)